#NoChemicalsMoreCare: Parabene

Junge Frau vor beschlagenem Badezimmer-Spiegel
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Ihr habt es bestimmt schon auf Fläschchen und Tiegeln in der Drogerie gelesen: „nur natürliche Inhaltsstoffe“. Auch auf unseren Produkten steht dieser Satz. Doch was bedeutet er eigentlich? Wir möchten ein bisschen Licht in das Dunkel der Drogerieregale bringen.

Welche Inhaltsstoffe stehen in der Kritik und warum?

Dafür starten wir hier auf dem Blog die Reihe #NoChemicalsMoreCare! Sinn und Zweck der Reihe ist es, dass ihr einen kleinen Überblick über schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetika bekommt und warum wir sie in unserer Naturkosmetik nicht verwenden.

Parabene in Kosmetika

Los geht es heute mit unserem ersten Übeltäter: Parabene. Die Chemie-Nerds unter euch werden es als Salz der para-Hydroxybenzoesäure kennen. Für den Rest von Euch: Es ist einfach eine Chemikalie, die als Konservierungsstoff in Kosmetika verwendet wird.

Parabene werden zu Konservierung eingesetzt

Warum Kosmetika konserviert werden müssen? Damit sie länger haltbar sind und eventuelle Keime abgetötet werden. Das klingt sinnvoll und plausibel, ja, es macht jedoch den Unterschied, welcher Konservierungsstoff zum Einsatz kommt.

Parabene – strukturiert wie das weibliche Sexualhormon

Parabene haben eine ähnliche Struktur wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Östrogen regelt den weiblichen Zyklus. Und wenn wir uns nun mit einer Creme pflegen, die Parabene enthält, und die Chemikalie von der Haut absorbiert wird, kann das Auswirkungen auf unseren Hormonhaushalt haben.

Parabene lagern sich im Körper ein

Die Langzeitwirkungen von Parabene auf den Menschen sind noch nicht erforscht. Was aber bewiesen ist: die Chemikalie lagert sich in unseren Körpern an. Studien stellten besonders bei Frauen (die in den meisten Fällen mehr Kosmetika verwenden) höhere Parabene Ablagerungen fest. Eine britische Studie stellte sogar einen direkten Zusammenhang zwischen parabenehaltigen Deodorants und Brustkrebs her.

Welche Alternativen bietet Naturkosmetik?

In der Naturkosmetik wird auf den Einsatz von Parabenen und vielen anderen umstrittenen Inhaltsstoffen verzichtet. Zur Konservierung wird z.B. häufig Alkohol eingesetzt.

Was ist Alkohol – ist der in Kosmetika nicht auch umstritten?

Alkohol ist eine Stoffgruppe und fasst viele Flüssigkeiten in sich zusammen. Alkohol entsteht meist durch die Vergärung von zucker- oder stärkehaltiger Biomasse. Umstritten sind Alkohole (z.B. Ethanol), weil sie die der Talkschicht deiner Haut gefährlich werden können, Wasser anziehen und dadurch deine Haut austrocknen.

Aber es gibt auch gute Alkohole!

Die Gruppe der Fett- und Wachsalkohole wird pflanzlich hergestellt und ist nicht nur super verträglich für die Haut, sondern auch biologisch sehr gut abbaubar. Sie spenden sogar Feuchtigkeit und pflegen deine Haut, vermindern Reizungen.

Was ist in meiner Creme drin?

Damit du sicher gehen kannst, dass keine deiner Pflegeprodukte Parabene enthält halte Ausschau nach folgenden Inhaltsstoffen: Methyl-, Ethyl-,Propyl- oder Butylparabene. Oder nutze für einen einfachen Check deiner Inhaltsstoffe die App CodeCheck. Hier bekommst du einen guten Überblick darüber, was bei dir drin ist und was nicht.

Hast du deine Kosmetika schon einmal überprüft? Wir freuen uns über dein Feedback zu unserer neuen Reihe #NoChemicalsMoreCare! Wenn Du einen Inhaltsstoff hast, über den wir mal sprechen sollen, schick uns gerne eine Mail.

Naturkosmetik ganz ohne schädliche Inhaltsstoffe

Vielleicht brauchst Du ja bald eine alternative Hautpflege. Wir wüssten da eine Marke, die ganz und gar auf schädliche Inhaltsstoffe verzichtet;) Wir freuen uns, wenn du im Shop vorbeischaust!

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