Fast Fashion und die Sache mit dem Klamottenkollaps

Blick hindurch durch hängende Kleider auf einer Kleiderstange - ähnlich Tunnelblick
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Kennst Du das: Auf’nem Modeblog sehen, bestellen, anziehen, wegwerfen, nächste Kollektion. Die Geschwindigkeit mit der wir neue Kleidung konsumieren nimmt immer weiter zu.

Fast Fashion ist so gesund wie Fast Food

Fast Fashion heißt dieses Phänomen, das in unserem veränderten Konsumverhalten seinen Ursprung hat. Wer sich in sozialen Netzwerken über aktuelle Trends informiert ist häufig nur einen „Swipe“ davon entfernt, sich ein Teil des gerade bewunderten Outfits nach Hause kommen zu lassen.

Genauso schnell flacht die Begeisterung für das neue Stück dann aber auch wieder ab und es muss Ersatz her. Dank Billigherstellern wie Primark oder H&M ist das auch finanziell heute kein Problem mehr.

Knapp 100 Kleidungsstücke besitzt jeder von uns im Schnitt

Wir kaufen bis der Kleiderschrank zu zerbersten droht und nur noch groß angelegtes Ausmisten Schlimmeres verhindern kann. Gegen Letzteres ist grundsätzlich auch gar nichts einzuwenden, doch Studien zeigen, dass die meisten der ausgemusterten Kleidungsstücke noch völlig in Ordnung sind. Und trotzdem werden sie entsorgt.

Über eine Million Tonnen Textilien landeten letztes Jahr in Containern

Eine Klamottenlawine, unter der sogar die Wiederverwerter ersticken. Ganz zu schweigen von den Bedingungen bei der Herstellung solcher Billigware. Wenn ein T-Shirt vier Euro kostet und eine Jeans für neuen Euro zu haben ist, ist kein Platz für menschenwürdige Arbeitsbedingungen oder Umweltschutz.

Make it Fair Fashion

Doch jeder von uns hat es in der Hand, das eigene Konsumverhalten einmal zu überdenken. Brauchen wir tatsächlich alle paar Wochen einen neu gefüllten Kleiderschrank? Macht uns das wirklich nachhaltig glücklicher? Allen, die es in Zukunft nachhaltiger angehen wollen, empfehlen wir einmal bei avocadostore.de vorbeizuschauen. Hier findet sich eine riesige Auswahl an nachhaltig und fair produzierter Mode, die sich sehen lassen kann.

Second hand – hot or not?

Ein weiterer (budgetfreundlicher) Weg auf Abwechslung im Kleiderschrank nicht ganz zu verzichten, ist Second Hand. Die Shops haben ihr teilweise muffiges Image längst abgeschüttelt und bieten eine nachhaltige Alternative um den Kleiderschrank mit ganz individuellen Neuzugängen zu bemustern.  

Bild: Inspirationfeed on Unsplash

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